Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO hat das Ziel, die eigenen Inhalte auf den prominentesten Positionen in Suchmaschinen zu platzieren.

Die Königsdisziplin der Suchmaschinenoptimierung

Neben dem Verbessern der eigenen Position (Ranking), ist es vor allem entscheidend, dass die eigenen Snippets möglichst attraktiv gestaltet werden. Die Zielseite soll die Erwartung des Besuchers erfüllen.
Somit ist Suchmaschinenoptimierung schon lange nicht mehr nur eine technische Aufgabe, sondern auch eine inhaltliche Herausforderung. Neben dem IT-Wissen, das notwendig ist, um die Ladezeiten der Seite möglichst kurz zu halten, sollte kreatives Schreiben beherrscht werden. Dazu kommt die Zielsetzung, die Absichten der Besucher vorauszusagen. Eine gewisse psychologische Komponente kann also auch nicht schaden.

Alles beginnt mit einem Klick

Am Anfang war der Klick – und zwar auf das Suchergebnis. Dieser sollte der erste Anlaufpunkt für eine Optimierung sein. Die Snippets, bestehend aus Seitentitel, URL und Beschreibungstext, die in Google angezeigt werden, müssen so formuliert sein, dass sie eine hohe Relevanz für die Suchanfrage bieten und zum Klick motivieren.

Dabei sollte kein Clickbait entstehen! Das Snippet sollte keine Erwartungen erzeugen, die die Zielseite nicht erfüllen kann.

Um die nötige Relevanz zur Suchanfrage zu gewährleisten, sollte man sich im Vorfeld immer Gedanken darüber machen, welche Anfragen man bedienen möchte. Eine ausführliche Keywordrecherche ist hier ein klares Muss. Dabei sollte man wenn möglich Keywordsets aus ähnlichen Anfragen erzeugen. Die Zielseite sollte dann nur eins dieser Keywordsets gezielt aufarbeiten.

Besucher sollten nicht fliehen

Nachdem man es erfolgreich geschafft hat, den Besucher auf die Zielseite zu locken, muss dieser dort verweilen!
Die ganze Arbeit war für die Katz, wenn der Besucher nach zwei Sekunden zur Suche zurückkehrt. Dieser Effekt nennt sich Absprungrate und ist mindestens genauso wichtig wie der Klick auf das Suchergebnis selbst. Das heißt, dass die Zielseite alle Informationen bieten muss, die der Besucher erwartet – ansonsten wird er versuchen, seine Informationen auf einer anderen Webseite zu bekommen. Außerdem kann es nicht schaden, wenn die Seite ansprechend gestaltet wird.

Der Inhalt sollte unbedingt übersichtlich gegliedert sein! Mit Überschriften und Bildern kann man die Textflut auflockern und übersichtlich gestalten. Überschriften bieten dem Leser die Möglichkeit, den Text schnell zu scannen und einfach zu erkennen, welche Textabschnitte für ihn relevant sind. Bilder vereinfachen es oft, komplexe Themen einfach zu veranschaulichen und lockern den Text optisch auf.

Nebenbei spielt hier auch die Ladezeit der Seite eine entscheidende Rolle. Studien zufolge wartet der durchschnittliche Besucher nur 3 Sekunden, bevor er lieber in der Suche das nächste Ergebnis ausprobiert. Der beste Inhalt hilft also nichts, wenn er nicht gelesen wird.

Übung macht den Meister

Keine Seite ist irgendwann abgeschlossen suchmaschinenoptimiert. SEO ist ein fortlaufender Prozess. Deswegeb sollte man seine Arbeit immer analysieren und Alternativen testen. Analysetools wie Google Analytics, Matomo (ehem. Piwik) helfen dabei, den Besucher besser zu verstehen. Optimierungstools wie Google Optimize, Optimizely oder Kameleoon lassen einen verschiedene Versionen einer Seite gegeneinander testen.

Wenn SEO richtig durchgeführt wird, kann man einen stetigen Zuwachs der Nutzerzahlen und der Sitzungszeiten beobachten.

By |2018-12-10T13:39:09+01:00Dezember 10th, 2018|Kommentare deaktiviert für Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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Seit mehr als 10 Jahren gestalte ich das Web mit. Nach meiner Ausbildung als Mediengestalter – Fachrichtung Web, habe ich sehr früh das Online-Marketing für mich entdeckt.
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